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In: Nicola's Blog

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So, das erste Trimester ist gut ueberstanden und im vierten Monat geht es deutlich gesitteter zu. Die naechtlichen Klobesuche bleiben, aber sonst hat sich alles ausreguliert. Mein Verdauuungstrakt verhaelt sich so unauffaellig, dass man kaum merkt, dass er noch vorhanden ist. Gelegentliche Kopfschmerzen sind fuer mich ja auch nichts besonderes und die Muedigkeit ist auch endlich wieder auf Normalniveau angelangt.

Mir ging es in den letzten drei Wochen so gut, dass ich kaum merkte, dass ueberhaupt irgendwas in mir passiert. Alle Symptome waren weg, der Bauch wuchs aber auch noch nicht und zu spueren war gleich gar nix. (more…)

February 25, 2010

Too much information

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Hier in den USA (= United States of America) ist es sehr beliebt, Abkuerzungen fuer von vorne herein unnoetig umstaendliche Begriffe in der Alltagssprache zu benutzen. Zum Beispiel PDA = Public Display of Affection = Austausch von Zaertlichkeiten oder Kuessen in der Oeffentlichkeit. Oder FYI = for your information = nur damit du bescheid weisst. TMI = too much information = Sachen, die man lieber nicht wissen wollte.
Langsam lerne ich immer mehr dieser kryptischen Buchstabenkombos. TMI habe ich im ersten Trimester meiner Schwangerschaft gelernt. Waehrend ich schonungslos ueber alle Vorgaenge in der Bauchgegend redete, war das fuer manche hier ein bisschen mehr Information, als sie wissen wollten. Aber fuer mich gehoert das eben alles dazu, das sind ganz natuerliche Ablaeufe wie Verstopfung, Duennpfiff, Blaehungen, Uebelkeit, und Harndrang, die die ersten drei Monate einer jeden Schwangerschaft bestimmen. Manche mehr, manche weniger. Und ich blieb immerhin komplett von der Kotzerei verschont, sondern hatte nur ein klein bisschen Uebelkeitsgefuehle, wenn ich zu wenig gegessen hatte. Aber ansonsten das volle Programm im Unterleib. (more…)

October 30, 2009

Voll der Herbst!

Da bin ich wieder. Hab die dritte und letzte Hochzeit lebendig
ueberstanden und kann nun endlich das ruhige Eheleben geniessen. Die
letzen zwei Monate waren offensichtlich extrem stressig – ich hatte
nicht mal Zeit eine einzige Email zu schreiben. Nach der Durststrecke
im Sommer ging es dann ab September ratz fatz und mit Vollgas durch
den Herbst. Es gibt mal wieder in allen Bereichen Neuigkeiten und das
Leben scheint einfach nicht zur Ruhe kommen zu wollen. (more…)

February 19, 2009

Hohlbauweise

Mein neuer Job: Meine Firma heißt greeNEWit und wurde vor ca. einem Jahr von drei hypermotivierten jungen Typen gegründet. Josh ist der Business Manager, der alles finanziell zum Laufen bringt. Jason ist der Marketing / Verkaufstyp, der jedem alles aufschwatzen kann. Matej ist aus der Slovakei und für alle technischen Fragen zuständig. Alle drei sind zwei Jahre jünger als ich und ziemlich cool. Wenn sie mich nicht eingestellt hätten, wären wir mindestens Freunde geworden. Von daher ist das Arbeitsklima schon mal ziemlich genial. Ich kann meine Zeit mit gleichaltrigen und gleichgesinnten Menschen verbringen und das nennt sich dann Arbeit. Ich bin deren erste Angestellte und mittlerweile schon voll ins Geschäftsleben integriert. Meine Meinung zählt genau so viel wie die meiner drei Chefs/Kollegen und ich habe im ersten Monat schon einige Arbeitsprozesse umgekrempelt. (more…)

January 2, 2009

Tolles neues Jahr!

Schon seit einigen Wochen hatte ich eine neue E-Mail im Anschlag und heute bin ich heilfroh, dass ich sie nie verschickt habe. Denn im Gegensatz zu dem, was ich heute schreiben kann, wäre sie regelrecht depressiv ausgefallen. Vor einem Monat war ich so niedergeschlagen, dass Lincoln mir freiwillig und umsonst tausende Nadeln in die Haut gestochen hat. Nach all dem Drama mit Einwanderung, Eingewöhnung, Joblosigkeit und allgemeiner Wirtschaftsflaute, war ich gegen Anfang Dezember mit meiner ganzen Kraft mal so richtig am Ende. (more…)

September 22, 2008

Traditionelle Logikfreiheit

Es wir mal wieder Zeit ein bisschen über die Unlogik dieses Landes, in dem ich lebe, herzuziehen. Anlass hierzu bietet ein eher unschöner Vorfall vor ein paar Tagen, als man mir im Café einen falschen Zwanzig-Dollarschein unterjubelte und ich drauf reingefallen bin. Erstens, habe ich einfach noch nicht so super viel Erfahrung mit dem Geld hier und zweitens sind die Geldscheine einfach beschissen gemacht. Dass alle Werte die gleiche Farbe, Größe und Aussehen haben ist ja schon mal die erste Unpraktikalität. (more…)

September 22, 2008

Little boxes

gerade wenn es so richtig nach Herbst aussieht (siehe lincnic.com) und ich fast schon meine Sommersachen auf den Dachboden bringen will, kommt der Sommer noch mal raus. Dieses Mal aber in seiner mitteleuropäischen Form: angenehme 30 Grad, trockene Luft und kühle Nächte. Nicht dass mich die tropische Luftfeuchtigkeit in den vergangene Monaten gestört hätte, aber das hier ist doch ein bisschen heimatlicher. Heimatsnostalgie (Heimweh wäre ein zu starkes Wort) schein auch sonst das Thema meines derzeitigen Lebens zu sein. (more…)